Den optimalen Mietpreis finden? – Gar nicht so leicht!

21.08.2020

Oft befürchten Vermieter, bei der Festsetzung der Miete einen Fehler zu machen. Setzen se den Mietpreis zu gering an, kann es sein, dass sie sich Rendite entgehen lassen. Setzten sie Ihn zu hoch an, könnte es sein, dass sie gegen gesetzliche Regelungen verstoßen. Zudem gelten regional recht unterschiedliche Regeln, wie zum Beispiel bei der Mietpreisbremse in Berlin. Professionelle Verwaltungen sind mit den aktuellen Mietpreisbestimmungen bestens vertraut und finden mit ihrem Know-how den optimalen Mietpreis für Ihre Immobilie.

Durch die Mietpreisbremse sind viele Vermieter verunsichert, wieviel Miete sie noch nehmen dürfen. Sie gilt bis jetzt aber nur in rund 300 der mehr als 11.000 Gemeinden in Deutschland. Allerdings vor allem in den Ballungszentren und deren Speckgürteln, also den bevölkerungsreichen Metropolen. Bevor Sie also Ihre Immobilie vermieten, müssen Sie in Erfahrung bringen, ob diese in einer Gemeinde mit Mietpreisbremse liegt. Ob in Ihrer Gemeinde die Mietpreisbremse gilt, können Sie im Internet herausfinden. Wollen Sie lieber auf Nummer sicher gehen, wenden Sie sich an einen erfahrenen Verwalter oder direkt an die zuständige Behörde.

Mietgrenzen nicht überschreiten

Das 1954 festgelegte Wirtschaftsstrafgesetz hat festgelegt, dass die ortsüblichen Mieten bei der Neuvermietung um nicht mehr als 20 Prozent überschritten werden dürfen. Dieses Gesetz ist noch immer gültig. Um sich an dieses Gesetzt halten zu können, müssen Sie sich zunächst einmal über die ortsüblichen Vergleichsmieten informieren. Gibt es in Ihrer Gemeinde einen Mietspiegel? Dies erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung, beziehungsweise einem Immobilienexperten der Region. Allerdings bedeutet ein Blick in den Mietspiegel oft ein Blick in die Vergangenheit, da er oftmals nicht aktuell ist. Ein Qualitätsmakler hat seinen Blick am Markt und hilft Ihnen gerne bei der Preisfindung.

Den optimalen Marktpreis ausloten

Sie haben sich orientiert und möchten Ihre Möglichkeiten ausloten? Ein hoher Mietpreis ist dabei nicht gleich ein optimaler Mietpreis. Ist der Mietpreis zu hoch, verlängert sich Ihre Suche nach einem geeigneten Mieter. Dies bedeutet für den Vermieter nicht nur den Verlust von Miete, sondern auch die Übernahme der Nebenkosten für eine leere Wohnung. Es geht also darum, einen realistischen Marktpreis zu ermitteln, der Ihnen sowohl möglichst hohe monatliche Einnahmen als auch ein geringes Mietausfallrisiko garantiert, indem ein Leerstand Ihrer Mietobjekte so gut wie möglich vermieden wird. Diesen optimalen Preis können Sie ohne langjährige Marktkenntnisse kaum selbst herausfinden. Ihr richtiger Ansprechpartner dafür ist eine professionelle Verwaltung.

Zusammenfassend gilt:  Um den optimalen Mietpreis zu ermitteln, hilft es, den Rat eines Experten einzuholen. Denn für die korrekte Einschätzung ist eine Menge an Hintergrundwissen, Kenntnis des Marktes und viel Erfahrung nötig.

Sie sind sich unsicher, zu welchem Preis Sie Ihre Immobilie vermieten können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnungswirtschaft/mietspiegel/mietspiegel-node.html

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/mietpreise-in-deutschland-2019-in-diesen-staedten-sind-wohnungen-am-teuersten/25430390.html?ticket=ST-230496-Xd5ELcCbed3rRaHVwbns-ap1

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1885/umfrage/mietpreise-in-den-groessten-staedten-deutschlands/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © chrissi/Depositphotos.com

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