Krise bei Baugenehmigungen – jetzt einen Neubau wagen?

Teure Kredite, Inflationsauswirkungen und hohe Materialkosten machen auch vor dem Bau von Immobilien nicht halt. Eine aktuelle Umfrage des Münchener Ifo-Instituts von Mitte September 2023 zeigt, dass so viele Neubauprojekte wie nie zuvor abgesagt werden. Lohnt es sich jetzt noch, neu zu bauen?

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Modernes Einfamilienhaus in der Abenddämmerung mit beleuchteten Fenstern – Symbolbild für Immobilienbewertung, Wertermittlung und professionelle Einschätzung des Immobilienwerts.

Bereits im Frühsommer berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis), dass die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um mehr als ein Drittel im Vergleich zu 2022 eingebrochen sind. Gründe seien vor allem die erschwerten Finanzierungsbedingungen und gestiegene Bau- und Materialkosten. Vor diesem Hintergrund fragt sich der bauwillige Interessent, ob sich die Erfüllung seines Traums noch rechnet.

Doch lieber eine Bestandsimmobilie kaufen?

Da das Angebot an Immobilien steigt und gleichzeitig günstigere Preise zu beobachten sind, sollten Sie in Betracht ziehen, eine bereits bestehende Immobilie zu erwerben. Warum? Aufgrund der teureren Finanzierungskredite sind viele verunsichert und Immobilien werden weniger nachgefragt. Das führt dazu, dass viele verkaufsbereite Eigentümer ihre Preisvorstellungen dem Markt anpassen müssen und verhandlungsbereiter sind. Finanzierungskosten und Kaufpreise nähern sich seit einiger Zeit wieder an.

Wann die Kosten für den Bau einer Immobilie wieder sinken, ist schwer zu sagen. Wenn Sie doch bauen wollen, helfen Ihnen staatliche Förderungen, etwa wenn Sie ein Haus nach aktuellen energetischen Standards errichten. Geld vom Staat gibt es allerdings auch, wenn eine bestehende Immobilie energetisch saniert wird. Dazu sind Sie als Käufer eh in den ersten zwei Jahren nach Kauf verpflichtet.

Was ist wichtig bei der Finanzierung?

Planen Sie sorgfältig Ihr Budget. Was zum Beispiel oft vergessen wird, sind die Ausgaben fürs Wohnen während der Bauphase. Auch die Kaufnebenkosten für Makler, Grundbuch und Notar sowie für Versicherungen und Steuern müssen unter anderem berücksichtigt werden. Das gilt auch für den Kauf einer Bestandsimmobilie. In beiden Fällen gilt: umso mehr Eigenkapital, desto besser. Circa 30 Prozent des Immobilienpreises sollten vorhanden sein. Kaufnebenkosten müssen vom Eigenkapital gezahlt werden, für diese gibt es keinen Kredit von den Banken.

Fragen Sie die Profis!

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem Baugrundstück begeben und in wilde Baupläne stürzen, gehen Sie zu einem unabhängigen Finanzierungsberater. Er sagt Ihnen, wie viel Neubau Sie sich überhaupt leisten können. Bei allen Fragen rund um Immobilien kann Ihnen ein lokaler Makler helfen. Zum einen weiß er als regionaler Kenner, wo es Grundstücke gibt und welche Kosten Sie dafür einplanen müssen. Wenn sich herausstellen sollte, dass das Bauen einer neuen Immobilie doch nichts für Sie ist, kann er für Sie die passende Bestandsimmobilie finden.

Sie möchten den Immobilienbesitz wagen und fragen sich, ob ein Neubau oder eine Bestandsimmobilie besser zu Ihnen passt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © mudkung/Despositphotos.com

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